Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen,
müssen wir bei den Kindern anfangen.
“Mahatma Gandhi”

„Häufig wissen die Menschen im Umfeld einer Familie mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind schlicht nicht, wie sie mit den Betroffenen umgehen sollen. Sie sind mit dieser Situation überfordert“, erläutert Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz, in dem zahlreiche ambulante und stationäre Hospize zusammengeschlossen sind.
Auch deshalb habe der Bundesverband im Juni 2015 ein neues Beratungsangebot gestartet, das sich nicht nur an betroffene Familien wendet, sondern ausdrücklich auch an deren soziales Umfeld: das Sorgen- und Infotelefon OSKAR,
das rund um die Uhr kostenfrei unter 0800/8888 4711 erreichbar ist.
„Dort kann sich jeder beraten lassen, der unsicher ist, wie er sich gegenüber einem lebensverkürzend erkrankten Kind und seinen Angehörigen am besten verhält. So kann OSKAR etwa Freunde, Nachbarn, Lehrer oder auch den Fußballtrainer dabei unterstützen, einen guten Umgang mit betroffenen Familien zu finden und zu bewahren – und dadurch helfen, die Familien vor dem sozialen Abseits zu schützen.“
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